René Kemm
(1941 bis 2009)
Handelsmatura 1960, anschliessend Berufstätigkeit in einem Industriebetrieb bis 1966.
Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Bern 1963 bis 1967 als Werkstudent, Abschluss als lic.rer.pol. 1967.
Assistent an der Universität Bern (Prof. Dr. Peter Tlach) 1967 bis 1971; Arbeitsgebiete Systemtheorie, Produktionslehre, Gruppenseminare, Entwicklung sozialer Systeme. Erste Beratungsprojekte im Gesundheitswesen und in einem Dienstleistungsunternehmen; erste öffentliche Seminare in Zusammenarbeit mit dem NPI - Netherlands Pedagogisch Instituut, Zeist.
Mitarbeiter einer Beratungsfirma für Krankenhausplanung in den USA mit teilweisem Einsatz in Deutschland (1971 bis 1973).
Seit 1973 voll im imo – Institut für Management- und Organisationsentwicklung , Bern, tätig. Inhaber des Instituts seit 1989 bis zu seinem Tod 2009.
Zum imo – Institut für
Management- und Organisationsentwicklung
Was wir wollen
Wir befähigen Menschen eigenverantwortlich und sinnvoll für sich und ihre Organisationen zu handeln.
Ihr Wissen und ihre Fähigkeiten reichen für die gewünschten Entwicklungen meistens aus.
Hinderlich sind Kommunikationsstörungen, alte Denk-, Führungs- und Verhaltensmuster, sowie fehlende Einsicht in die Dynamik von Entwicklungsprozessen. Durch «Hilfe zur Selbsthilfe» auf der individuellen, der Team- und der Organisationsebene helfen wir in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Menschen, positive Voraussetzungen für Veränderungen und Entwicklungen zu schaffen.
Was wir spezielles anbieten – einige Beispiele
- Unser Diagnoseinstrument skip© hilft Führungskräften, Teamentwicklungen und Veränderungsprozesse selbst zu initiieren.
- Bedürfnisorientierte innerbetriebliche und überbetriebliche, längere Ausbildungen in Change Management und Organisationsentwicklung, die sehr auf Praxis ausgerichtet sind (mit Feldinterventionen).
- Mehrteilige und erfolgreich erprobte inner- und neu überbetriebliche Nachwuchsförderung mit starkem Einbezug der Vorgesetzten. Dem Transfer in den Alltag wird grosses Gewicht beigemessen.
- Internationale und interkulturelle Managemententwicklung mit einem besonderen Fokus auf der Entwicklung einer gemeinsamen Unternehmenskultur (z.B. nach Fusionen, bei Firmenzukäufen, zum gegenseitigen Lernen aus Unterschieden).
- Organisationsdiagnose mit grosser Beteiligung (Grossgruppen), in kurzer Zeit und mit sehr raschem Datenfeedback, z.B. als Einstieg in grössere Veränderungsvorhaben.
Aus der Geschichte des imo
- Die Ursprünge des imo reichen zurück ins Jahr 1964. Damals wurde die GSB (Gesellschaft zur Förderung der Sozial- und Betriebspädagogik) gegründet. Sie entstand aus Kontakten mit dem NPI (Nederlands Pedagogisch Instituut, Zeist). Als Arbeitsbasis für einen Mitarbeiter des NPI wurde damals das «SPI – Sozialpädagogisches Institut» gegründet.
- 1969 nahm das Institut nach einigen Jahren Ruhe seine Arbeit unter dem neuen Namen «imo - Institut für Management- und Organisationsentwicklung» wieder auf.
- Erstmals figurierte damit im deutschsprachigen Raum das Wort «Organisationsentwicklung» im Namen eines Beratungsinstituts. Die offizielle Gründung des imo als Institut der GSB erfolgte 1970. Initianten waren Prof. Dr. Peter Tlach, Dr. Heinz Locher, René Kemm. Aus zuerst überwiegend nebenamtlichen Tätigkeiten entwickelte sich ab 1973 ein professionelles Institut, eng verbunden mit dem Wiedereinstieg von René Kemm nach einem Auslandaufenthalt. Der Verein als Träger erwies sich mit der Zeit als unnötig. Er wurde Ende 1988 aufgelöst. Danach war René Kemm alleiniger Inhaber des Instituts bis zu seinem Tod 2009.