Themen 2007

Agogik 4/2007

Nachdenkliches

Die vorliegende Sammlung ist kunterbunt. Peter Heintel nimmt sich die Nachhaltigkeit vor. Ein dauernd präsentes Wort in den Medien. Aber aus philosophischer Sicht doch nicht ganz ohne. Nachhaltig wird man nicht durch Schreiben darüber, sondern durch Handeln danach. Eine echte Herausforderung im Alltag.
Bruno Rossi liefert uns wieder zwei Texte / Zusammenstellungen, einen zur Wunderfrage bei Projekten, den andern mit dem Titel «We must be the change we wish to see in the world.», ein Zitat von Ghandi.
Einen ganz anderen Zugang gibt es mit den Beiträgen von Karin Schwind. Sie berichtet über ihren Unterricht zu kreativem Schreiben im Sozialwesen. Interessant sind dabei die Texte der Studierenden und deren Feedback über dieses Experiment, das auch von Kurztexten wie jenen von Erich Fried inspiriert wurde. Deshalb seine beiden Texte.
Vielleicht ermutigen Sie die Texte aus der Schreibwerkstatt zu einem Selbstversuch …

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Agogik 3/2007

Unerwartetes und Visionen

Die Texte in diesem Heft unterscheiden sich etwas von den üblichen Texten in der AGOGIK. Die Ausführungen von Ewald Krainz zum «Umgang mit dem Unerwarteten» und zur Herkunft und zur Verwendung des Begriffs «Vision» haben eher einen polemischen Anstrich. Ziel ist aber nicht die Polemik, sondern das Anregen zum Nachdenken über Begriffe, mit denen wir schon teilweise selbstverständlich umgehen, zu denen wir uns oft kaum mehr Fragen stellen.

Angesichts der Entwicklungen in der Weltpolitik, im Management in den letzten 10 bis 15 Jahren erhalten «Unerwartetes» und «Visionen» durchaus eine hohe Bedeutung. Sie sind oft fast allzu präsent, wenn auch manchmal nur im Hintergrund.

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Agogik 2/2007

Projektmanagement - sein Platz in Organisationen

Vielleicht sagen Sie sich: schon wieder Projektmanagement! Was hat das mit Gestaltung von Organisationen zu tun?
Einmal wimmelt es von Projekten. Zum andern sind viele nicht sehr erfolgreich. Projektleiter sind häufig frustriert. Das Zusammenspiel zwischen der Führung und den Projekten funktioniert oft eher schlecht. Projekte als Umsetzungshilfen der Unternehmensstrategie? Viele Fragen sind offen oder nur notdürftig geklärt.
Grundsätzlich wird immer wieder vergessen, dass Projekte nicht nach einer linearen Logik ablaufen. Die Gesetzmässigkeiten von Teams sind zudem nicht hierarchischer Natur, so wenig wie jene der Kreativität.
Gero Lomnitz’ Rückblick über die letzten 25 Jahre Projektmanagement zeigt einige der problematischen Aspekte auf. Peter Heintel berichtet über eine Sammlung von widersprüchlichen Situationen aus der Sicht von ProjektleiterInnen. Martin Sedlmayer zeigt, welchen möglichen Nutzen man aus der Perspektive Venture Capital für Projekte ziehen könnte.

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Agogik 1/2007

Wertungen im Coaching und anderswo

Hartmut Rau beschreibt seinen Ansatz des Integrativen Management Coachings. Darin ergänzt er das übliche Coaching durch Beratung, Training und Moderation in Echtzeit. Sein erklärtes Ziel ist es, die Wirksamkeit der Führungskräfte zu erhöhen. Das so geförderte reflexive Management führt zu einem Abstand nehmen, aber dies ohne Kontaktverlust zum Geschehen im eigenen Alltag.
Konrad Elsässer zeigt den Wert des Coachings aus verschiedenen Perspektiven auf – für den Coachee, für den Coach, für die Firma des Coachees, aber auch für die Gesellschaft in einem weiteren Sinne. Eine gegenseitige Bereicherung ist möglich. Sie geht einher mit einer Schärfung der Aufmerksamkeit in jeder Hinsicht.
Bruno Rossi befasst sich mit der Suche nach dem Sinn des Lebens und gibt dazu einige kurze Gedankenanstösse.
Aus seinen vielfältigen Erfahrungen mit dem Thema Arbeit beschreibt Urs Graf mit einem Augenzwinkern den Mythos Arbeit. Dieser schillernde Begriff begegnet uns täglich, oft in einer Vielfalt mit vielen zum Teil sehr kontradiktorischen Aspekten.

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Themen 2006

Agogik 4/2006

Projektmanagement und Organisationslernen

In der heutigen Organisationswelt spielen Veränderungen eine wichtige Rolle. Zum Leidwesen vieler Mitarbeiter nehmen sie eher zu statt ab. Ihre Frequenz steigt. Die Ruhezeiten werden kürzer. Veränderung wird zum Normalzustand, erfolgt kontinuierlich.
Immer häufiger findet an Schulen, im Unterricht Projektarbeit statt, sicher eine oft als interessant und abwechslungsreich erlebte Zeit für die Schüler. Nur: was lernen die Schüler dabei über Projektmanagement? Lernen betrifft wohl nach wie vor den bearbeiteten Inhalt. Die Erkenntnisse zum Projektmanagement werden eher am Rande gestreift. Das wäre aber gerade ein wichtiger Teil für die Zukunft im späteren Berufsleben.
Die Kombination von Projektmanagement und Organisations-lernen wird in einem Zwiegespräch zwischen einem Fragenden und einem Antwortenden näher ausgeleuchtet. Um welche Fragen geht es insgesamt? Wie kann man sich in diesem Feld zurechtfinden? Wo stösst man auf Gewohnheiten, auf organisationskulturelle Eigenheiten? Neue Wege zur internationalen Projektzusammenarbeit tun sich ebenfalls auf. Dank einer Projektmanagementlandkarte kann das gegenseitige Verständnis und die gegenseitige Orientierung markant verbessert werden.

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Agogik 3/2006

Kleine Veränderungsinitiativen

Seminare, Workshops, Weiterbildungen leiden oft unter mangelnden Transferleistungen der Teilnehmer. Ihr Umfeld bleibt so von vom Gelernten «verschont», leider.
In dieser Nummer geht es um eine erfolgreiche Transferinitiative eines Workshop-Teilnehmers. In einem im Heft näher beschriebenen Programm gestalten sich die Teilnehmer ein eigenes Aktionsprogramm, das jeweils sie zwischen zwei Modulen umsetzen wollen. In unserem Falle kam der zündende Gedanke aus der Präsentation eines Gruppenarbeitsmodell aus der eigenen Firma. (Nur wenn Modell vorgestellt wird: Dieses Modell wird ebenfalls kurz vorgestellt. Sonst diesen Satz weglassen.)
Interessant ist der Aktionsplan insbesondere auch deshalb, weil der Teilnehmer ganz in eigener Regie zur Arbeitssituation in seinem Team eine Fallstudie und ein Rollenspiel gestaltet und dann als Workshop durchgeführt hat.
Ergänzend werden Coachinginstrumente vorgestellt.

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Agogik 2/2006

Diversity - Umgang mit Unterschieden

Ursprünglich war Diversity ein politisch orientiertes Konzept. Es ging um den Abbau von Diskriminierung. «Political correctness» war das Zauberwort.
Dass Unterschiede wichtig sind, das wissen wohl alle. Bereits im frühen Kindesalter sind wir Unterschieden konfrontiert. Es gibt welche, die uns nicht weiter stören. Es gibt andere, die uns in unserer gewohnten Umgebung stören, nicht aber in fremden Situationen. Dort finden wir sie exotisch.
In unseren Arbeitssituationen erleben wir auch Unterschiede. Wenn wir die Stelle wechseln ist plötzlich vieles unterschiedlich. Erworbene Gewohnheiten passen nicht in die neue Situation. Wir müssen uns bis zu einem gewissen Grad anpassen.
Ein weiterer Aspekt, und um den geht es in diesem Heft, ist die Nutzung statt die Eliminierung von Unterschieden. Neben den Grundüberlegungen und Hintergründen von Diversity wird ein kleines Arbeitsmodell vorgestellt, mit dem Unterschiede besprechbar und nutzbar gemacht werden können. Zur Anwendung empfohlen.
Vergessen wir bei Unterschieden eines nicht: ohne Unterschiede gäbe es kaum neue Ideen, neue Produkte, neue Konzepte, neue Theorien. Und diesbezüglich wissen wir auch: nicht alle nehmen Unterschiede wahr, haben eine Auge dafür und stellen sich die Frage «warum». Also: Augen auf!
Ein Erfahrungsbericht im Sinne einer Reflexion schildert Erkenntnisse eines Mobbing-Opfers. Das kann auch helfen, die eigene Situation zu überprüfen, falls man sich gemobbt fühlt.

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Agogik 1/2006

Zeitalter der Gier

Der häufig zu hörende Satz «Geiz ist geil!» passt gut zum Thema des vorliegenden Heftes. Gier nach Besitz, nach Haben, nach Rabatten, nach Sonderaktionen. Das sehen wir jeden Tag. Die Werbung ist voller Angebote. Sie klingen so toll, dass Nachdenken über den Inhalt des Angebotes kaum noch drin liegt. Es häufen sich die Stimmen, die einfachere Geräte verlangen: man möchte ja vorwiegend telefonieren.
Kinder haben immer mehr Mühe, sich ohne Geld zu beschäftigen, sind bereits voll im Konsumrausch … und auch die Eltern ziehen mit, resp. geben der Ruhe willen schnell mal nach. Die Blicke der übrigen Supermarktbesucher angesichts quängelnder Kinder, denen man etwas nicht kauft, will man sich ersparen.
Neugier: Bei Fernsehtalkshows hört man öfter den Moderatorenspruch: «Nicht zu viele oder – noch lieber – keine Fakten.» – Anscheinend verwirren diese nur. Oder die Neugier wird auf ein sehr enges Gebiet fokussiert. Zusammenhänge gehen dadurch verloren. Die ganze Diskussion um die Altersvorsorge zeigt das beispielhaft.
Das Gier-Thema überall. Auch in den Firmen finden wir es: als Machtgier, als Gier zum Beherrschen, als Gier nach Geld. Gier nach Sinn? Eher unterentwickelt. Doch gerade diese wäre oft nicht fehl am Platz.

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Themen 2005

Agogik 4/2005

Mentoring

Wer erinnert sich noch an Mentor, den väterlichen Freund und Erzieher von Odysseus\' Sohn?
Heute ist Coaching «in». Die Meinungen über Coaching z.B. durch Vorgesetzte gehen ziemlich auseinander, ist es doch sehr schwierig, das Coachen nicht immer wieder durch die beurteilende Vorgesetztenbrille zu erleben. Und sich als Coachee gegenüber einem Beurteiler auch zu öffnen? Hier kann Mentoring eine sinnvolle Fun ktion übernehmen.
Häufig erhalten neue Mitarbeiter, besonders in grösseren Firmen einen Paten, der ihre ersten Schritte in der Organisation begleitet. Diese Begleitung etwas systematischer zu gestalten und nicht nur dem Zufall zu überlassen, das erfordert einige gedankliche Arbeit, die durch guten Willen allein nicht ersetzt werden kann. Auf Unterschiede zwischen Mentoring und Coaching wird ebenfalls eingegangen.

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Agogik 3/2005

Entwicklung orientierte Projektführung

Entwicklung orientierte Projektführung bei Veränderungen stellt innere Zusammenhänge des Projektes ins Zentrum der Betrachtung. Schwerpunkt ist dabei die Nachhaltigkeit eines Projektes. 6 Voraussetzungen sind dafür bedeutungsvoll:

• Sinn
• Synergie
• Gemeinschaftsfähigkeit
• Sprache
• Prozesse
• Strukturen

Alle Projekte beanspruchen für sich Nachhaltigkeit. Da Nachhaltigkeit aber oft sehr organisationszentriert gesehen wird, gefährdet sie sich letztlich selbst: alle Anderen im relevanten Umfeld verhalten sich gleich. Wahrscheinlich sind damit nicht alle nachhaltig! Es könnte deshalb von Vorteil sein, den Blick für Zusammenhänge etwas mehr zu öffnen.
Weiter befassen wir uns mit einem Buch, das im November im Buchhandel verfügbar sein wird: «Dynamische Urteilsbildung: Urteilen und Handeln mit der Lemniskate – ein Handbuch für die Praxis». Konzept, Inhaltsverzeichnis und ein Beitrag werden präsentiert.

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Agogik 2/2005

Sparen-Einsparen-Kaputtsparen

Der Artikel von Peter Heintel befasst sich mit dem Bühnenbild, mit der Szenerie, vor denen sich viele Organisationsentwicklungs- und Veränderungsprozesse abspielen. Diese Hintergründe und Zusammenhänge werden wenig betrachtet. Die allgemeine Globalisierungsdiskussion dient auch als Begründung, um nicht zu sagen: Entschuldigung für viele unternehmerische Entscheide. Auch wenn viele aus einem echten Dilemma entstehen, so sind es doch längst nicht alle. «Me-too»-Strategien sind oft der Auslöser. Die Ersten brechen das Eis.

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Agogik 1/2005

Praxis der Potenzialerfassung

Viele Tests, Fragebogen und andere Hilfsmittel werden im Personalbereich eingesetzt. Ziel ist dabei meistens, Voraussagen über die Eignung von Bewerbern für künftige, neue Aufgaben zu gewinnen. Wissen, Fähigkeiten und bisherige Erfahrungen liefern dafür nur begrenzte Informationen.

In diesem Heft wird ein bestimmtes Verfahren, nämlich OPQ (Occupational Personnality Questionnaire) mit seinen Hintergründen kurz dargestellt. In einem zweiten Artikel geht es um seinen praktischen Einsatz im Rahmen der Personalentwicklung. Die Nutzung des Instruments in einem grösseren, weltweit angelegten Entwicklungsprogramm für den Marketing und Sales-Bereich eines Grosskonzerns unter intensiver Beteiligung der Führungskräfte wird in seinen Schritten beschrieben – ein anschauliches Beispiel für Führungskräfte, die sich selbst mit Unterstützung des PE-Bereichs an die Arbeit machen!

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